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Sonntag, 29. April 2012

Einladungskarten in Serie (1)

Natürlich selbstgemacht. Nach diesem Motto habe ich ja schon vor einiger Zeit über die Planung meiner Einladungskarten berichtet.


Ein Prototyp wurde anhand der Vorlage angefertigt und nachdem er für gut befunden wurde ging er in die Serienproduktion. Bei uns heisst das aufgrund der kleinen Hochzeitsgesellschaft zwar "nur" das Erstellen von 25 Karten, dennoch glaube ich, dass wenn man mal "drin" ist auch mehr möglich ist.

Verschiedene Techniken kamen beim Basteln zur Anwendung. Daher möchte ich in mehreren Teilen eine kleine Anleitung mit euch teilen. Besonders auf das "inken" der Ränder und das "Embossing" welches häufig Anwendung in der handgemachten Hochzeits-Papeterie findet möchte ich dabei etwas näher eingehen.

Zum Einstieg heute ein paar Eindrücke des fertigen Prototyps.


So habe ich mir unsere Karten vorgestellt - was mir noch nicht gefällt sind die deutlichen Kratzer durch das Falzen der Karte am oberen Rand. Außerdem hat der weiße Gelstift unten nicht ganz die Arbeit geleistet, die ich erwartet hätte ... da muss ich nochmal einen anderen hernehmen.


Hier sieht man den Farbunterschied und die Dimensionalität den die ein-geinkten Kanten der Wellenkante erhalten. Ein in meinen Augen toller Effekt. Besonders zur Geltung kommt dieser auch bei den Herzchen.


Der Titel wurde auf Kartenkarton gedruckt, zurechtgeschnitten und anschließend mit klarem Embossingpuder mit einem erhabenen Finish versehen. Das hat den unschlagbaren Vorteil, dass die Schrift in jedem Fall perfekt lesbar ist. Die Technik des Embossings kann jedoch auch ohne vorangegangenen Druck angewendet werden und wird derzeit von vielen als kleines Highlight der selbstgemachten Einladungskarte verwendet.


Nachdem ich mich von der Funktionalität überzeugt hatte, konnte es also in Serienproduktion gehen.
Details und Infos finden sich hier in Kürze.
Gerne dürft ihr mir in den Kommentaren Bilder eurer Einladungskarten verlinken und erzählen wie ihr eure Werke gemacht habt und was ihr hilfreich fandet.

Schritt für Schritt geht es nun in den nächsten Beiträgen los mit dem Basteln (hier entlang)

Liebe Grüsse,
Miss T

Mittwoch, 15. Februar 2012

Herzliche Einladung...





Während hinter den Kulissen Telefonate und eMails zu Kontakten passieren um alles zu organisieren, entstehen an der kreativen Front die ersten Ideen.
Die Save-the-date-Karten zeige ich, wenn ich die ersten in Papierform vorliegen habe... bis dahin möchte ich schonmal in die Ideenkiste für die Einladungen blicken lassen.


Verschiedene Dinge sind mir für die Einladungen wichtig:

1. Format des Umschlages soll ein Standard sein, damit kein Extra-Porto fällig wird.
2. Es sollen alle wichtigen Informationen gesammelt hineinpassen - ohne, dass der Brief zu schwer wird.
3. Die Ästhetik soll dabei nicht zu kurz kommen.

Gut. Für das Format war mir sehr schnell klar, dass ich kein übliches Kartenformat haben möchte, sondern ein Din-Lang Format, einfach damit es sich etwas abhebt von Weihnachts- & Geburtstagskarten.

Erst wollte ich aus einem A4-Kartenkartonbogen eine Art Tasche falten, aber ich befürchte, dass damit das Gesamtgewicht zu hoch wird... meine momentane Vorstellung ist, dass es eine "normale" Din-Lang Karte wird und ich einfach einen kleinen Einschub einbaue... das würde außerdem Material sparen. Aber das zeig ich euch, wenn ich nen Prototypen vorliegen hab.

Zuerst muss ich zwei der Entwürfe in die engere Auswahl nehmen...


Bei der Ideensuche stöberte ich, wie momentan ständig, auf Pinterest (hier eine Auswahl der schönsten Einladungen die ich finden konnte) und in diversen Websitenen. Dann wurde ich auf die Website von PaulinesPapier aufmerksam gemacht, wo es wirklich tolle Ideen für dieses Format, welches eher unüblich ist, gibt.

Eine Skizze hatte ich zuvor schon zusammengebracht - zwei weitere entstanden nachdem ich dort ausgiebig gestöbert hatte.

Nun präsentiere ich stolz die ersten Skizzen:


Diese erste Skizze zeigt links nochmal ein zwei-schichtiges Papierviereck, dass ich gegebenenfalls mit 3-D-Klebepads befestigen würde.

Was mir an der zweiten Skizze ganz gut gefällt ist die Anzahl der Herzen (7 Stück, für jedes vollendete Jahr als Paar eines) und der verspielte Wellenrand oben und unten. Wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob das ZU verspielt ist.

Durch den schmaleren creme-farbenen Papierstreifen wirkt dieser dritte Entwurf meiner Ansicht nach etwas getragener, ob das gut oder nachteilig ist weiss ich noch nicht. Die Strichellinie würde ich mit Hand aufmalen.


Die unterste, vierte Karte soll - etwas schwierig zu erkennen - links bei den Blättern noch ein Eichenblatt aus Transparentpapier dazwischen haben, darunter ein Stempel mit vielen kleinen Blättern.

Die Schrift wird jeweils gestempelt werden - vielleicht auch mit einer Embossingschicht überzogen. Die einzelnen Farben sind verschiedene Papiere die entsprechend dieser Form geschnitten und gestanzt sind. Am Ende sieht das alles natürlich viel dimensionaler aus, als auf so einem Entwurf. Ich habe durch den Einsatz meiner Farben versucht ein möglichst realistisches Bild zu vermitteln.


Egal welche der Einladungen es am Ende wird ... vielleicht kommt mir ja noch ein brillanterer Einfall... es wird dann die Basis für alle weitere Papeterie sein. Da kommt ja noch einiges auf mich zu.
Gerne dürft ihr natürlich Eure Meinung kundtun - welche findet ihr gut, oder was gefällt euch gar nicht.... bin auf Rückmeldungen gespannt!

Bis bald,
Miss T - im kreativen Planungsfieber...