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Mittwoch, 15. Februar 2012

Herzliche Einladung...





Während hinter den Kulissen Telefonate und eMails zu Kontakten passieren um alles zu organisieren, entstehen an der kreativen Front die ersten Ideen.
Die Save-the-date-Karten zeige ich, wenn ich die ersten in Papierform vorliegen habe... bis dahin möchte ich schonmal in die Ideenkiste für die Einladungen blicken lassen.


Verschiedene Dinge sind mir für die Einladungen wichtig:

1. Format des Umschlages soll ein Standard sein, damit kein Extra-Porto fällig wird.
2. Es sollen alle wichtigen Informationen gesammelt hineinpassen - ohne, dass der Brief zu schwer wird.
3. Die Ästhetik soll dabei nicht zu kurz kommen.

Gut. Für das Format war mir sehr schnell klar, dass ich kein übliches Kartenformat haben möchte, sondern ein Din-Lang Format, einfach damit es sich etwas abhebt von Weihnachts- & Geburtstagskarten.

Erst wollte ich aus einem A4-Kartenkartonbogen eine Art Tasche falten, aber ich befürchte, dass damit das Gesamtgewicht zu hoch wird... meine momentane Vorstellung ist, dass es eine "normale" Din-Lang Karte wird und ich einfach einen kleinen Einschub einbaue... das würde außerdem Material sparen. Aber das zeig ich euch, wenn ich nen Prototypen vorliegen hab.

Zuerst muss ich zwei der Entwürfe in die engere Auswahl nehmen...


Bei der Ideensuche stöberte ich, wie momentan ständig, auf Pinterest (hier eine Auswahl der schönsten Einladungen die ich finden konnte) und in diversen Websitenen. Dann wurde ich auf die Website von PaulinesPapier aufmerksam gemacht, wo es wirklich tolle Ideen für dieses Format, welches eher unüblich ist, gibt.

Eine Skizze hatte ich zuvor schon zusammengebracht - zwei weitere entstanden nachdem ich dort ausgiebig gestöbert hatte.

Nun präsentiere ich stolz die ersten Skizzen:


Diese erste Skizze zeigt links nochmal ein zwei-schichtiges Papierviereck, dass ich gegebenenfalls mit 3-D-Klebepads befestigen würde.

Was mir an der zweiten Skizze ganz gut gefällt ist die Anzahl der Herzen (7 Stück, für jedes vollendete Jahr als Paar eines) und der verspielte Wellenrand oben und unten. Wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob das ZU verspielt ist.

Durch den schmaleren creme-farbenen Papierstreifen wirkt dieser dritte Entwurf meiner Ansicht nach etwas getragener, ob das gut oder nachteilig ist weiss ich noch nicht. Die Strichellinie würde ich mit Hand aufmalen.


Die unterste, vierte Karte soll - etwas schwierig zu erkennen - links bei den Blättern noch ein Eichenblatt aus Transparentpapier dazwischen haben, darunter ein Stempel mit vielen kleinen Blättern.

Die Schrift wird jeweils gestempelt werden - vielleicht auch mit einer Embossingschicht überzogen. Die einzelnen Farben sind verschiedene Papiere die entsprechend dieser Form geschnitten und gestanzt sind. Am Ende sieht das alles natürlich viel dimensionaler aus, als auf so einem Entwurf. Ich habe durch den Einsatz meiner Farben versucht ein möglichst realistisches Bild zu vermitteln.


Egal welche der Einladungen es am Ende wird ... vielleicht kommt mir ja noch ein brillanterer Einfall... es wird dann die Basis für alle weitere Papeterie sein. Da kommt ja noch einiges auf mich zu.
Gerne dürft ihr natürlich Eure Meinung kundtun - welche findet ihr gut, oder was gefällt euch gar nicht.... bin auf Rückmeldungen gespannt!

Bis bald,
Miss T - im kreativen Planungsfieber...

Dienstag, 14. Februar 2012

Der Rote Faden

Immer wieder kann man in Artikeln und Berichten lesen, dass es sich günstig auf ein gelungenes Gesamtkonzept einer Hochzeit auswirkt, wenn sich ein roter Faden durch die verschiedenen Elemente und Bereiche von Zeremonie und Feier zieht.

Bei der Recherche viel mir auf, dass es sehr verschiedene Themenhochzeiten gibt.
Eine echte Themenhochzeit wie zum Beispiel ein Mittelalterliches Fest, eine Rock'n'Roll-Hochzeit oder im Stil des 18. Jahrhunderts fordern sehr viel Engagement auch von den Gästen. Passende Kleidung muss gefunden werden und auch gekauft werden.

Möchte man die Gäste nicht mit zusätzlichen Kosten hierfür belasten, können Themen gewählt werden, welche sich nicht oder nur wenig auf die Gardarobe auswirken. Eine maritime Hochzeit oder eine frische sommerliche Hochzeit zum Beispiel kann - wenn man ausdrücklich auf sommerliche leichte Kleidung hinweist sogar die Kosten für jeden einzelnen reduzieren.

Ein roter Faden kann auch durch andere Elemente geschaffen werden:

Das Farbkonzept einer Hochzeit kann bereits ab den Einladungskarten den Rahmen für alle Bereiche vorgeben, ohne zu sehr einzuschränken. Eine sehr beliebte Farbkombination ist bereits seit langer Zeit eine Mischung aus Bourdaux und Creme, sehr frisch wirken Creme und ein leuchtendes Grün, ebenso kommen aber auch ganz ungewohnte Farbkombinationen zum Einsatz.
Ideen für Farbkombinationen findet man zb bei den Design Seeds, bei den Color Lovers findet man ebenso viele verschiedene Farbpaletten - diese wurden von Usern erstellt. Bei Big Huge Labs kann man hingegen ein Foto hochladen, welches ein Farbkonzept beinhaltet, welches einem persönlich gefällt und sich dann einzelne Farben auslesen lassen.
Mir persönlich war bei der Wahl meines Farbkonzeptes wichtig, dass ich anschließend möglichst viel günstige Dekoration in der Natur finden kann und passendes Papier um die Papeterie entsprechend der Farben zu gestalten. Deshalb musste ich mich zuerst entscheiden, bei welchem Hersteller ich das Papier beziehen möchte. Hierzu habe ich einen gewählt, bei dem ich mir sicher bin, dass ich auch in einem Jahr noch Nachbestellen kann, um nicht plötzlich kein Material mehr zur Verfügung zu haben. Entsprechend seiner Palette und den zuvor genannten Prioritäten entstand eine Palette aus Herbstfarben, dazu ein Kontrast in Kornblumenblau (Kornblumen wachsen um die Jahreszeit unserer Hochzeit zu Hauf an den Rändern der Felder) und dann noch eine Ergänzung mit einem hellen Cremeton und einem dunklen Braun als Basisfarben. Voilá!

Dass mein Farbkonzept weit mehr als nur 2 Farben umfasst liegt einfach an den vielen Farben, die ich durch die natürlichen Elemente haben werde. Viele Paare entscheiden sich jedoch für ein Konzept aus 2-3 Farben. Da ist es dann deutlich einfacher ein harmonisches Gesamtbild zu erhalten.

Bei der Wahl eines sehr bunten Farbkonzeptes habe ich einmal den wertvollen Tipp erhalten darauf zu achten, dass die Farben "unterschiedlich schwer" sind. Das bedeutet, dass helle und dunkle Töne gleichermaßen vorhanden sein sollen.



In meinem Fall habe ich meine Farbpalette in einem Grafikprogramm zusammengestellt und dann gemeinsam in Grauwerte umwandeln lassen. Hierbei sieht man, dass die Herbsttöne eine sehr ähnliche Intensität aufweisen. Ein Stück Heller ist das Blau, welches also auch hier nochmal den ersten Kontrast bildet. Abgerundet werden die Kontrastwerte dann durch den sehr hellen und sehr dunklen Basisfarbenton.

So kann auch mit vielen Farben ein harmonisches Bild entstehen.

Eine weitere Möglichkeit einen roten Faden zu schaffen sind "Elemente" die sich immer wieder finden. Dies kann ein Logo sein, welches aus einer schönen Schriftart entworfen wurde. Andere wählen ein Symbol wie zum Beispiel die Taube. Auch eine Blume kann bereits in den Einladungen in Form einer Grafik eingebunden werden und sich dann später wieder in der Dekoration wiederfinden.

Am schönsten ist natürlich, wenn das Symbol auch tatsächlich etwas mit einem selbst als Paar zu tun hat!

Uns persönlich verbindet zwar kein spezielles Symbol, jedoch verbindet uns beide die Liebe zu Büchern. Wir lesen viel, auch wenn es häufig und immer wieder Fachliteratur ist versuchen wir auch Zeit für Bücher zu finden, die uns ein bisschen in eine andere Welt entführen. Da ich selbst gerne mit Papier bastle passen diese Beiden Elemente recht gut zusammen.
Daher ist der momentane Plan aus Papier und den Buchseiten von Trödelmarkt-Literatur viele Dekorationselemente herzustellen. Im Kopf schwirren dabei momentan Herzen, Blumen und Schmetterlinge, jedoch natürlich noch kein genaues Endresultat.

Hier verlinke ich euch noch zu einigen Themenboards, die ich zurzeit aufbaue:
Hochzeit nach Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter - Hochzeit maritim - Farbthema ganz in weiss - Hochzeit rustikal - Hochzeit als Gartenparty - Vintage der neue Trend

Wie immer an dieser Stelle hoffe ich nun sehr zu erfahren, welche Farben ihr gewählt habt, welches Symbol sich durch eure Hochzeit gezogen hat, oder ob ihr sogar eine "echte" Themenhochzeit gewagt habt. Wie habt ihr eure Ideen umgesetzt - was ist besonders gelungen, welche Tipps habt ihr!

Bis bald,
Miss T

Dienstag, 7. Februar 2012

Blumensträuße welken...

Heute wurde ich von einer Leserin (Mrs. W aus Niedersachsen) darauf aufmerksam gemacht, dass es auch wunderschöne und verrückte Alternativen zu dem vor sich hinwelkenden Brautstrauss gibt.

Ein neuer Trend entwickelt sich mehr und mehr - Brautsträuße aus Broschen, Federn, Papierblüten und allerlei Zubehör.

Kauft man alles Zubehör nigel-nagel-neu ist er zwar vergleichbar teuer wie ein üblicher Strauß aus dem Blumenladen, jedoch gibt es oft die schönsten Fundstücke bei geliebten Familienmitgliedern in geheimen Ecken oder auf diversen Trödel- und Flohmärkten.
Auch floriert in manchem Hochzeitsforum der Tausch von schönen Utensilien und viele Tipps, wo gerade im Moment tolle Angebote zu holen sind.

Der Artikel, den mir Mrs. W empfohlen hat ist [hier] zu finden. Weitere außergewöhnliche Sträuße habe ich [hier bei Pinterest] gesammelt.

Ideen für Sträuße aus Broschen


Ideen für Sträuße aus Knöpfen


Ideen für Sträuße aus Papierblüten


Eine weitere tolle Idee finde ich den Brautstrauss aus echten Blüten selbst zu gestalten. Auch hierzu gibt es Tipps und Anleitungen im WWW - einige davon auch in meinen Pinterest-Boards zu finden.

Gemischte Ideen und Tutorials für den eigenen Blumenstrauß

Viel Spass beim Stöbern wünsche ich!
Liebe Grüsse
Miss T

Sonntag, 29. Januar 2012

Die Ringe zum Paar bitte

Auch wenn es noch weit hin ist, möchte ich nicht die DIY-Projekte vergessen, die noch anstehen werden.

Heute habe ich die freien Stunden genutzt und im WWW nach einigen Ideen für das Ringkissen und dessen Alternativen gesucht. Egal ob für Standesamt, Kirche oder freie Zeremonie - das Tolle ist, wenn man sich selbst etwas schustert passt es sicherlich am Besten zum roten Faden der Hochzeit.

Außerdem ist es eine augenweidende Perspektive neben Telefonaten rund um Termine und Möglichkeiten die organisiert werden müssen.

Zusammengefasst habe ich die schönsten Funde in einem Pinterest-Board.

Viel Spass beim guggen!
Miss T

Sonntag, 22. Januar 2012

Was wirklich wichtig ist...

Eine Frage, die sich jedes Brautpaar stellen sollte - nicht nur diejenigen die auf ihr Budget achten wollen - wenn es in die Vorbereitungsphase geht ist, welche Ziele sie mit der Feier verfolgen, was die Grundessenz des Tages sein soll und woran man sich im Nachhinein erinnern soll.

Wenn man mit einem begrenzten Budget arbeitet sind es häufig diese Ziele, die einen ganz von selber wieder wegholen von übertriebenen Wünschen, die die Ausgaben in die Höhe treiben würden. Sollte man Geld wie Heu besitzen und sich darüber keine Gedanken machen müssen ist es dennoch eine gute Übung um von der eigenen Hochzeit und den manchmal sehr schnell auftauchenden (unerwünschten) Mitplanern nicht überrollt zu werden und am Ende enttäuscht zu sein.

Die Idee "mit dem Ende anzufangen" stammt von Sara, die ihre Hochzeit mit einem Budget von 2000 $ plante und durchführte.

Ihr Tipp stammt aus Ihrer beruflichen Erfahrung als Coach für Lehrer - auf ihrem Blog beschreibt sie genau, was sie dabei lehrt. Für uns Heiratsplanende bedeutet dies uns einige Fragen im vorhinein zu stellen:

1. Was möchtest du im Nachhinein über deine Hochzeit sagen, wenn sie vorüber ist. An was möchtest du dich besonders erinnern und welche Gefühle bewegen dich dabei?

2. Was sollen deine Gäste über deine Hochzeit denken und fühlen, wenn sie vorüber ist - woran sollen sie sich erinnern?

3. Welche kleinen Details sind dir wichtig, um diese Gefühle Realität werden zu lassen? Wodurch soll dein Plan unterstützt werden?

Auch wenn sich Mr. T für viele vororganisatorischen Bereiche herausgenommen hat außen vor zu bleiben - auch wenn ich es nicht lassen kann ihn von den meisten Dingen doch zu informieren, weil es halt so schön ist - war es mir wichtig, dass unsere Zielsetzung gemeinsam erfolgt.

In der Knäppe der Zeit habe ich mir also eine halbe Stunde Brainstorming erbeten. Sein Teil wurde ein grober MindMap (ich hab geschrieben, er geredet), mein Teil wurde eine ABC-Liste ...




Aus der Summe unserer voneinander unabhängiger, aber sich doch häufig kreuzender Gedanken wurde eine Prioritätenliste.

1. Wir möchten, dass sich die Gäste untereinander besser kennenlernen konnten und Bekannte etwas wertvolle Zeit miteinander verbracht haben.

2. Den Entschluss uns ein gemeinsames Leben zu versprechen möchten wir besiegelt haben und in der gesamten Runde freudig feiern können = Verzicht auf Entführungen, Verwüstungen, Profilierereien, Blamagen etc.

3. Gesammelte Erinnerungen haben einen wertgeschätzten Platz & Rahmen bekommen, neue Erinnerungen wurden liebe- und respektvoll geschaffen.

4. Unser Budget haben wir einhalten können, dank der Mitorganisation vertrauenswürdiger Helfer eine einzigartige, duplikatsfreie, humor- und freudvolle, romantische, kreative und leckere Hochzeit mit liebevollen Details und wertvoller Zeit mit Familie&Freunden bekommen. Deren Beteiligung war wichtiger Bestandteil der Feier. Wichtige Entscheidungen lagen jederzeit bei uns.

5. Kinder hatten einen besonderen Stellenwert erhalten, in der gegebenen Atmosphäre hatten sie Platz in jeder notwendigen Hinsicht und es ging ihnen gut - wenn es den Kindern gut geht, so geht es meist auch ihren Eltern gut.

6. Trotz des beschränkten Budgets konnten wir unsere Wünsche & Träume an den uns wichtigsten Stellen verwirklichen und hatten nicht das Gefühl "Verzicht" üben zu müssen, selbst wenn wir abgewägt haben.

7. Am Tag der Hochzeit konnten wir selbst einfach nur Gast sein, weil alles gut organisiert war und es für alle Abschnitte einen zuständigen Ansprechpartner gab.

8. Alle entstandenen Erinnerungen / Bilder stehen zu unserer freien Verfügung. (digital, hochaufgelöst, Erhalt des privaten Copyrightes)

9. Der Spass an der ganzen Sache kam auch in der Vorbereitung nicht zu kurz.

10. Das Fest hat uns als Personen und als Paar widergespiegelt.

Diese Ziele hatte ich aus den oben gezeigten Gedanken erstellt und Mr. T zur Kontrolle vorgelegt. Für mich ist es auch ein wertvolles Werkzeug zu Zeiten der Planung wo er nicht zugegen sein kann und ich vielleicht Entscheidungen treffen muss, die auch in seinem Sinn sind.

Auch wenn es schmalzig und geschwollen klingen mag - das Ausformulieren dieser Ziele und die Tatsache dass man sie dann auch vorliegen hat, hilft in jedem Schritt der Planung ungemein.

Ein Dank also an Sara für die Inspiration hierzu!

Bis bald,
Miss T.

Samstag, 21. Januar 2012

Wo ich feiern mag...

Meine Hochzeit soll ein schönes, romantisches Fest werden ... idealerweise wird die Location diese Stimmung unterstützen. Mal sehen, ob sich das realisieren lässt.

Viel hängt natürlich von der Deko ab - davon möchte ich möglichst viel selbst machen... klar!

Was aber sollte die Location schon mitbringen - was stelle ich mir vor?

Eine Selbstversorger-Location lässt mir viel Freiheit zu entscheiden, was ich catern lassen möchte und wo ich selbst Hand anlege oder meine Lieben mich unterstützen können. Außerdem lässt sich durch den Bezug der Getränke auf Kommission dann ein sonst nahezu nicht kalkulierbarer Kostenfaktor deutlich senken, ohne dass faule Kompromisse geschlossen werden müssen.

Der größte Raum sollte nach Möglichkeit alle Gäste fassen, auch wenn eine Gartenparty geplant würde. Falls das Wetter nicht mitspielt oder wenn es abends kühl wird soll allen Platz geboten sein.

Weitere Räume sollen Rückzug für Stillende bieten, auch für den einen oder anderen Kinderschlaf soll es eine gute und sichere Möglichkeit geben, denn die Eltern sollen ohne schlechtes Gewissen die Feier genießen können.

Eine Küche mit Kaffeemaschiene(n), Geschirrspüler und Geschirr macht unabhängiger in der Verhandlung mit einem Caterer.

Falls ein Matratzenlager oder sogar Zimmer mit Betten vorhanden sind ist dies ein zusätzlicher Pluspunkt, wenn viele Gäste von weit her anreisen müssen. Familien, die sich kein Hotel leisten können wird somit eine günstige Möglichkeit geboten länger zu bleiben und dennoch eine halbwegs kompfortable Unterkunft zu haben, v.a. zu Jahreszeiten in denen ein Zelten unmöglich ist.

In erreichbarer Umgebung befinden sich idealerweise Gästeunterkünfte oder Hotels die ohne längere Fahrt bezogen werden können. Das bietet eine gute Alternative für alle die eine gehobenere Unterkunft schätzen.

Sollten wir doch auf einen festen Anbieter mit Hotel zurückgreifen werden natürlich wieder andere Dinge wichtiger: Gibt es Getränke auch auf Flatrate? Wenn ja, was ist darin enthalten und wie viel wird hierbei pro Person berrechnet? Kann eigener Wein ggf. gegen ein Korkgeld mitgebracht werden? Können gewisse Anteile eines Buffets mitgebracht werden? Wie wird mit eigener Deko verfahren?
Ein klarer Vorteil ist es, wenn allen Unterkunft geboten werden kann. Auch ein gemeinsames Frühstück zum Abschluss ist möglich - eine wunderschöne Idee! Zu bedenken gilt es, ob jeder der Gäste sich dies leisten kann.

Da gibt es noch einiges zu grübeln ... das werden wir auch - denn die Zeit drängt und es bleibt spannend!

Bis bald, Miss T

Freitag, 20. Januar 2012

Location - eine schwere Geburt

Vielleicht mag es anderen angehenden Bräuten ja anders gehen, als mir ... aber definitiv: Die Suche nach einer passenden Location stellt sich für mich als wahre Herausforderung heraus!

Eine schwere Woche liegt hinter mir - das darf ich ganz ehrlich sagen.

Ich musste leidlich herausfinden, dass Locations dieses Jahr irgendwie besonders begehrt sind. Dabei ist völlig egal ob es sich um teure oder günstige ihrer Art handelt. Es ist der pure Wahnsinn.

Langsam steht fest, dass wir doch gerne im Herbst unsere Ehe beginnen wollen - doch wo wir das gebührend feiern wollen steht noch völlig in den Sternen.

Inspiriert durch all die Dekoideen die ich schon auf Pinterest gesammelt habe, weiss ich ziemlich sicher: ich möchte eine DIY-Braut werden und meine Deko auch eigenständig gestalten. Natürlich kann man das auch, wenn man in einem Restaurant feiert ... aber mal ganz ehrlich: die möchten den Raum unter Umständen am Abend vorher auch noch nutzen und wenn es sehr ungünstig läuft kann man dann den Aufbau höchstens noch deligieren. Das widerum kostet meistens.
Ein weiterer Punkt sind die Dekorationen die man in die Außenanlagen bringen könnte - man ist einfach eingeschränkt habe ich das Gefühl. Vielleicht überzeugt mich ja doch noch ein Anbieter mit resonablem Angebot und viel kreativer Freiheit ... wir werden sehen.

Noch ist also keine Location fest und die Zeit läuft.


 



Was habe ich in der vergangenen Woche gelernt... einiges ist es, was ich hier teilen möchte, auch wenn ich noch nicht der Weisheit letzten Schluss gefunden habe und gerne Eure Ergänzungen entgegennehme.

Eine der wichtigsten Entscheidungen über den Verlauf der Hochzeit ist der, ob man vieles an einen Dienstleister in Form eines Hotels, Gaststätte oder einer ähnlich geführten Location übergibt, oder ob man vieles selbst übernehmen möchte.

Desweiteren hat diese Entscheidung einen weitreichenden Einfluss auf den finanziellen Input den man einbringen muss. Hier lässt sich auch bei ansässigen Betrieben hier und da noch handeln, doch man muss sich dessen bewusst sein - darauf gehe ich sicherlich bei Gelegenheit nochmal ein...

Heute widme ich mich den Möglichkeiten, die ich bisher gefunden habe mietbare Locations ohne festgeschriebenes Catering in Erfahrung zu bringen.


Von Privat

Vielleicht gibt es im direkten Umfeld einen Freund, Kollegen, Vermieter, einen Bauern, einen Großgrundbesitzer oder einen Ferienhausbesitzer, der eine Häuslichkeit, Räume oder einen tollen Garten hat, in welchem man ggf. mit einem professionellen Zelt mit Holzboden feiern kann.
Ich erinnere mich an einen Kirschgarten meiner Kindheit... zur Kirschblüte wäre dies sicherlich ein Paradies für eine Hochzeit und für Wettereskapaten hätte ein dazugehöriges einfaches Gebäude den nötigen Schutz geboten.... viel Phantasie ist gefragt.


Gewerbliche Vermietung

Auf Hochzeitsmessen, in Branchenbüchern und im Internet findet man - mal einfacher, mal mit sehr viel Aufwand diverse Eventlocations. Eine weitere grossartige Möglichkeit diese in der eigenen Umgebung zu finden sind Hochzeitsforen mit lokalen Unterforen, dort kann man eine Suche einsetzen mit den gewünschten Spezifikationen. Je konkreter man wird, desto eher können andere Forenteilnehmer darauf eingehen. Überhaupt ist ein solches Forum ein wunderbarer Weg sich mit anderen über das Thema heiraten auszutauschen - gern auch, wenn es dem persönlichen Umfeld einmal zu viel wird (ich komme ab vom Thema)....


Vereine...

Ein riesiges Feld an Vereinen gibt es in Deutschland. So viele von Ihnen betreiben Vereinsheime, die häufig nur einmal in der Woche und zu Vereinsveranstaltungen genutzt werden. Kontakt zu jenen bekommt man häufig über Branchenbücher oder die örtlichen Behörden, vor allem in kleinen Gemeinden. Sie können vielleicht nicht immer einen Kontakt herstellen, aber schonmal wichtige Schlagworte liefern.
Wem der Verein am Fussballfeld nicht zusagt, für den ist es vielleicht der kleine Schützenverein, ein Verein mit einer kleinen Hütte am Waldrand oder ein Naturfreundehaus (welches übrigends häufig auch ein Matratzenlager oder sogar Zimmer mit Betten hat). Auch christliche Vereine haben oft ein Haus oder Räumlichkeiten.
Natürlich wird nicht jeder Verein seine Räume ohne weiteres vermieten, manche Vereine lassen ihre Räumlichkeiten auch sehr herunterkommen und sind daher nicht besonders einladend. All das muss immer einer individuellen Prüfung unterzogen werden.

Gooogle-Maps...

Als sehr große Hilfe bei der Suche fand ich Google-Maps. Dort kann man vieles finden, was vielleicht keine Website besitzt und kommt auf ganz neue Ideen. Hierfür ist es wichtig "in der Nähe von" zu suchen. Schlagwort kann alles sein, was einem eben so einfällt ... eine Almhütte, Hütte, Partykeller, Eventlocation, Laube, Ferienhof, Gewächshaus, Jugendherberge ... - genauso wird dann eben zb. eingegeben: Hütte in der Nähe von Frankfurt am Main - und tatsächlich gab es einen Treffer. Beim hinein- und herauszoomen werden die Treffer neu berrechnet - ein oft lohnender Versuch!


....und weil ich noch keine Location habe teile ich mit euch im nächsten Artikel, was mir wichtig ist an meiner Hochzeitslocation. (Fortsetzung folgt)

Liebe Grüsse von Eurer Miss T

Sonntag, 15. Januar 2012

DIY - Weddingplanner

Egal mit welchem Budget man ins Rennen geht, die Planung einer Hochzeit geht in Sphären hinein von welchen man nie auch nur einen Funken geahnt hat. Merken kann man sich all das, was da auf einen einströmt schon bald nicht mehr.

Gut ist es da, wenn man diverse Hilfsmittel zur Hand hat - quasi ein externes Hirn zum Mitnehmen.



Es gibt diverse Übersichten im Internet, in welchen man erfährt in welchem Zeitraum was zu bedenken und zu erledigen ist - da ist es nicht verkehrt einen groben Überblick zu haben. Andererseits sollte man sich wirklich auch nicht verschrecken lassen! Häufig sind die Zeiträume sehr grosszügig gerrechnet und dir Praxisberichte in Foren zeigen aber in jedem Bereich, dass es auch kurzfristig zu findende Lösungen gibt. Denn ganz ehrlich: nicht jeder weiss 18 Monate vor der Hochzeit bereits, dass man sich mit dem Partner bald wegen Essen, Location und Deko auseinandersetzen wird.

Für mich haben sich in den letzten Wochen 5 elementare Dinge als unglaublich nützlich erwiesen:
- Din-A-5 Notizbuch mit leeren weissen Seiten
- Bleistift
- Kohlestift
- Radiergummistift
- kleiner Digi-Fotoapparat

Diese Dinge führe ich fast immer mit mir. Sie passen in jede meiner Handtaschen.

Als planende Braut ist man nicht nur unheimlich hellhörig, sondern plötzlich will auch jeder seine besten Tipps teilen. Oft ist man dabei so überfordert, dass man Wichtiges nicht von Unwichtigem unterscheiden kann - geschweige denn sich alles merken kann.

Auf der ersten Doppelseite befindet sich Platz für ein Diagramm, von wem welche Gäste zu erwarten sind, außerdem ein unterer Bereich für Gäste bei denen man sich noch unsicher ist. Für mich hat sich die Aufteilung Familie-er, Familie-sie, Freunde-er, Freunde-gemeinsam, Freunde-sie als sehr nützlich erwiesen.

Dann folgt eine Doppelseite mit einem Mind-map (früher hab ich sie gehasst, aber da kommt einem so viel, dass es sich jetzt als praktisch erwiesen hat) mit ALLEM was kurz mal im Kopf hochploppt.

Danach folgen viele Seiten, die sehr unkoordiniert verteilt sind. Ein Thema hat meistens eine Doppelseite. Unlogischerweise fange ich auf der rechten Seite an zu schreiben und mache zusätzliche Notizen auf die Linke Seite - frag mich mal einer warum: ich bin bald Braut und damit halt etwas unlogisch.

Im Buch landet alles. Manchmal merkt man, dass ein Anbieter einfach rausfliegen muss - kein Problem. Der Radiergummistift erledigt das ganz einfach - ebenso wie Infos die auf der falschen Seite gelandet sind.

Skizzen haben auch ihren Platz. Internetseiten. Meine Zugangsdaten hab ich so auch immer dabei - noch ein Grund, warum mein Buch gehütet wird wie mein Augapfel ... obwohl das sicherlich nicht besonders empfehlenswert ist ... offiziell.

Internetseiten, Foren, Blogs... Shops,... Kontaktadressen, Telefonnummern, Ansprechpartner gehen auch nicht verloren! Visitenkarten werden einfach mit einer Büroklammer eingefügt. So kann man sie auch wieder aussondern, wenn sie unwichtig geworden sind.

Bei Vertragsgesprächen gibt es eine neue Doppelseite - die wichtigen Inhalte können dann später thematisch einer Seite zugeordnet und übertragen werden und die Notizseite wird ausradiert. So spart man Platz.

Für die "Ablage" und spätere Verträge etc. wird es dann noch einen Ordner geben, der zwar schon bereit liegt, aber bisher noch nicht befüllt ist.

Alle detaillierten Preiskalkulationen mache ich in Excel - aber der Teil ist mir noch nicht ideal genug ... den teile ich sicherlich irgendwann gegen Ende meiner Planungen.

Soweit, so gut...

Wünsche euch einen schönen Tag - egal zu welcher Lesezeit.
Miss T

Mittwoch, 11. Januar 2012

Hochzeitsmesse voilà!

Nach meiner umfassenden Tagebuch-Serie möchte ich von meinen Erfahrungen des vergangenen Wochenendes berichten.

Nie hätte ich gedacht, dass es mich einmal auf eine Hochzeitsmesse verschlagen würde. Eintritt dafür zahlen, dass mir jemand etwas verkaufen möchte finde ich doch etwas übertrieben – um es liebevoll auszudrücken.

Überraschenderweise musste ich diese Ansicht gehörig revidieren. In Zeiten der gut durchdachten Internetauftritte bietet eine solche Messe die Gelegenheit dem tatsächlichen Menschen gegenüber zu stehen, der einem das Angebot macht – und das gleich vielfach.

Natürlich sollte man davon absehen Verträge abzuschließen, denn auch die viel umworbenen Messevergünstigungen müssen ja irgendwo bezahlt worden sein. Deshalb trotz verführerischer Rabatte ruhig kritisch bleiben. Sehr oft habe ich bei der vorangegangnen Messevorbereitung lesen können, dass ein guter Messe-Rabatt auch noch eine kleine Zeit nach der Messe gültig ist.

Zusammenfassend hier nun einige Punkte, die mir dabei geholfen haben das Geld für die Messe sinnvoll investiert zu haben, denn auch 10 Euro pro Person sind eine Ausgabe auf der Liste, die bei einem knappen Budget gut überlegt sein will.

Vorbereitung:

-         Dem Besuch einer Messe sollten eigene Recherchen über Preise, Leistungen und Möglichkeiten im lokalen Umfeld vorangegangen sein. Ganz gut ist es – laut meinem Verlobten – wenn einer den vorinformierten Part übernimmt und damit auch einen Grossteil der Gespräche und der andere währenddessen wertvolle Beobachtungen machen kann und dafür auch die volle Konzentration hat.
-         Falls der Veranstalter – wie in meinem Fall – keine Teilnehmerliste auf der offiziell Seite hinterlegt, kann diese unter Umständen dennoch im Internet gefunden werden – eine Suche lohnt sich.
-         Zu zweit hingehen  – eine Messe bietet die wunderbare Gelegenheit die Hochzeitsvorstellungen des Partners kennenzulernen. Eine Freundin dabeizuhaben ist sicherlich „nett“ – aber die will man ja nicht heiraten, oder? Allerdings kann sie natürlich eine wertvolle Beratung sein, wenn der Partner keine Gelegenheit hat mitzukommen oder an der Planung eher unbeteiligt ist.
-         Festlegen, welche Schwerpunkte man setzen wird, in welchen Themenbereichen man auf jeden Fall noch wertvolle Informationen sammeln will.
-         Mitnehmen: Notizheft, Stift, Rucksack/Tasche (für all die Materialien), Getränk/Snack (beides vor Ort sehr kostenintensiv), Fotoapparat

Auf der Messe:

-         Interessieren euch Vorträge? Besorgt euch einen Vortragsplan und versichert euch, dass ihr den Vortragsraum findet. Es ist im Nachhinein echt ärgrelich einen interessanten Vortrag verpasst zu haben weil man sich nicht organisiert hat – schließlich hat man doch dafür bezahlt!
-         als sehr praktisch hat sich für uns erwiesen die Messe einmal komplett zu überlaufen – dabei bekommt man sehr eifrig Flyer in die Hand gedrückt und kann sich damit sicher sein, dass man einen Kontakt zu jedem der Aussteller herstellen kann
-         für die Modeschau die häufig angeboten werden lohnt sich ein guter Platz. Also frühzeitig vor der Show einen Sitzplatz suchen. Eine ideale Gelegenheit um die ganzen Flyer zu sichten und eine Auswahl zu treffen, welche Stände für eine genauere Inspektion besucht werden sollen.
-         Bräute aufgepasst: ihr möchtet euer Brautkleid nach der Wahl eures Schatzes aussuchen ohne dass er im Laden dabei ist oder konkrete Fotos sieht? Die Modeschau ist die ideale Gelegenheit jedes Kleid welches er toll findet zu fotografieren und sich selbst somit bei der Erinnerung leichter zu tun! Falls das Knipsen nicht erlaubt sein sollte, könnten kleine Prospekte helfen sich zu erinnern.
-         Pause machen wenn ihr es braucht – sucht euch eine Rückzugsmöglichkeit ohne laute Musik, denn die kann ganz schön anstrengend sein.
-         Informations-Gespräche am besten mit etwas Vorbereitung angehen, auch antesten wie viel Flexibillität im Angebot ist – das kann im Preis einen gehörigen Ausschlag geben.

Nach der Messe:

Sortieren ist angesagt – alles landet meist ja doch kreuz und quer in der Tasche. Auch Flyer zu Angeboten die einen persönlich herzlich wenig interessieren.

-         Sortieren nach Themenbereichen hilft alles loszuwerden, was keine persönliche Bedeutung hat, zb. wenn man eine Band im Freundeskreis hat benötigt man wohl kaum zusätzliche Unterstützung und kann damit einen der Kostenposten streichen.
-         Auch wenn man verführt ist Flyer zu Angeboten die „eher nicht“ dem Geschmack oder den preislichen Vorstellungen entsprechen auch loszuwerden, haben wir uns entschieden diese separat aufzubewahren, quasi „für Notfälle“

Weiteres Vorgehen

-         Recherche auf diversen Internetseiten. Preisvergleich wo möglich.
-         Kontaktieren von mehr oder weniger interessanten Anbietern für konkretere Informationen.
-         Weiterer Preisvergleich, Angebotsvergleich und verhandeln um möglichst das Wunschangebot zu einem adäquaten oder guten Peis am Ende vertraglich festhalten zu können.

Hochzeitsmessen finden das Jahr über immer wieder statt. Informationen bekommt man im Internet und auf Foren.

Dort findet man auch weitere Übersichten darüber, wie man einen Besuch auf einer Hochzeitsmesse lohnenswert machen kann, denn die oben genannten Punkte sind eher eine persönliche Zusammenfassung dessen, was uns aufgefallen ist.

Gerne könnt ihr eure Tipps in den Kommentaren ergänzen! Immerhin gibt es sicherlich noch einige Hochzeitsmessenbesucher, die um jeden Tipp dankbar sind!


Wünsche - Realität - Kreativität

Gefangen in der Welt der Wünsche, gestrandet in der Realität...

So fühlen sich vielleicht doch manche Bräute, die mit den Kosten konfrontiert werden. Ein Outfit für ein doppeltes Monatsgehalt und vieles mehr lässt einen doch recht zweifeln.

Listen mit Tipps wie diese Kosten reduziert werden können sind so hilfreich, wie sie phantsiereich sind. Natürlich habe ich mit weniger Gästen auch weniger Kosten, jedoch auch weniger geschenkte, finanzielle Unterstützung.

Kreativität ist gefragt. In zweierlei Hinsicht.

Mancher ist kreativ und schafft es viele Kostenpunkte zu reduzieren indem statt in Anspruchnahme von Dienstleistungen Papeterie, Dekoration, Blumenschmuck, Gastgeschenke und anderes selbst gemacht werden. Das kostet Zeit und demensprechende Planung, kann die Kosten jedoch gut reduzieren.

Kreativität ist jedoch auch im Sinne von kreativer Problemlösung gefragt. So etwas sieht höchst unterschiedlich aus.

Zwei Artikel haben mir hierbei die Augen ein grosses Stück geöffnet und einen Prozess ausgelöst in dem ich bereits vieles angefangen habe neu zu bewerten. Die Gedanken dieser Artikel werden auch weiter in meinen Inspirations- und Planungsprozess einfließen, wenn auch das Endresultat vielleicht anders aussieht.

Wedding under $4000 - ist der Bericht einer Braut aus dem US-Staat New York, die einen "der" Tipps missachtet, um zu sparen - nämlich die Zahl der Gäste zu reduzieren. Sie feierte mit sage-und-schreibe 245 Gästen (incl. Kinder) und hatte ganz eigene Spar-Tipps.
Zusammenfassend nennt sie 7 Bereiche, die unter (Kosten-)Kontrolle gehalten werden müssen: der Veranstaltungsort, die Verpflegung, die Deko, die Garderobe, Gastgeschenke, alles Selbstgemachte und alle Anbieter von Dienstleistungen.

2000 Dollar Budget Wedding - ist der Blog eines Paares, welches die Kosten noch deutlicher gesenkt hat. Dieser Blog war auch die Inspiration dafür eine Entscheidung zu treffen meinen eigenen Weg zu gehen und diesen zu teilen. In der Zusammenfassung teilt Sara Cotner ihre ganz eigene Idee die Hochzeit wie eine Art Projekt zu betrachten, wie sie es in ihrem Alltag als Lehrerin ständig tut. Ihre Erfahrung war dabei, dass Unterrichtsstunden die sie plante immer zu Beginn die Frage nach den Zielen stellten. Erst darauf wurden nach und nach die Inhalte der Unterrichtsstunde aufgebaut.

Dieses rückwärts aufrollen der eigenen Hochzeit ist wirklich eine spannende Sache und soll auch unsere Hochzeit prägen. Dabei erfährt man viel über die persönlichen Schwerpunkte und welche Posten dann auch finanziell anders bewertet werden.

Inzwischen denke ich also nicht mehr: "Wie furchtbar - ich habe nur die Hälfte des durchschnittlichen Budgets zur Verfügung" sondern "Grossartig! Ich habe doppelt oder dreimal so viel zur Verfügung wie andere Paare, die sich ihre Traumhochzeit verwirklicht haben. Da lässt sich doch was draus machen!".

Bisher habe ich noch keine ausführlichen Beispiele für günstige Hochzeiten aus dem deutschsprachigen Raum gefunden. Jedoch möchte ich euch ermutigen informative Artikel in den Kommentaren zu verlinken!

Wer englische Artikel genauso hilfreich findet, aber manchmal mit dem Wortschatz stockt, dem empfehle ich mein Lieblings-Online-Dictionary. Es hilft mir regelmäßig dabei die richtigen Suchworte zu finden und macht meine Suche deutlich effektiver, ebenso das Verständnis des Gefundenen!

Bis bald also, Miss T